Rassismus sticht Schwerbehinderung

Rassismus sticht Schwerbehinderung

Eine bestehende Schwerbehinderung bietet in vielen Fällen einen mächtigen Kündigungsschutz, aber nicht in allen: Ein seit 40 Jahren angestellter Facharbeiter mit GdB 50 wurde aufgrund schwerer rassistischer und beleidigender Äußerungen gegenüber türkischstämmigen Mitarbeitern von Drittfirmen gekündigt. U. a. hatte er einen Bezug zu Gaskammern hergestellt.

Das LArbG Düsseldorf hielt diese Verfehlungen für so schwerwiegend, dass der Arbeitnehmer trotz seiner Behinderung und langen Betriebszugehörigkeit ohne vorherige Abmahnung gekündigt werden konnte.

LArbG Düsseldorf, Pressemitteilung vom 23.03.2021

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